Montag, 19. März 2012

Investments und Technologiefelder von morgen


Immer wieder wird man gefragt, was sind denn aktuell die interessanten und innovativen Technologie- und Investmentfelder? Nein, es sind vielleicht gerade nicht Themen wie Nachhaltigkeit oder E-Mobility. Daneben gibt es eine Vielzahl von Innovationsfeldern, auf die es lohnt, genauer zu schauen …

Gerade der gesellschaftliche Wandel, neue Arbeits- und Lebenskonzepte oder eine zunehmende Alterung der Gesellschaft motivieren zu pragmatischen Technologieansätzen im Bereich Work, Care und Health. Die anstehenden Veränderungen aufzufangen und zu gestalten, eine wirkliche Herausforderung. Ansätze gibt es reichlich: Skalierbare Lösungen für das Leben im Alter, der eigenen Wohnung (smart living), crowdsourcing und -funding oder beispielsweise die Verknüpfung von Gesundheits- oder Sportkonzepte über Social Media.

Technologien, neue, noch schnellere Datennetze und Anwendungen zur Verknüpfung klassischer Industrien und Branchen mit den neuen IT-Architekturen lassen auch für den Industriestandort hoffen. So wird Web2.0 im Servicemanagement der installierten Basis zunehmend an Bedeutung gewinnen, aber auch die Verbindung solcher Lösungen beispielsweise im Bereich Retail versprechen interessante Geschäftsmodelle: Eine zielgerichtete Ansprache sich immer mehr fragmentierender Zielgruppen – Stichwort Glokalisierung.

Der erstarkende Wettbewerb in den Bereichen Infrastruktur/Utilities und Health wird weiter zunehmen, hier eröffnen sich “branchenfremden”, jungen und innovativen Geschäftsmodellen neue Chancen, beispielsweise wachsen Lösungen aus dem Telekommunikationsumfeld in Smart Grid Strukturen hinein oder die „WhatsApp“ wird plötzlich zum Wettbewerber der Telekom.

Neue Technologien und Konzepte im Bereich education, beipielsweise neue Unterrichtswerkzeuge auf Social Media Basis oder special communities, wie der internationale Studenten- oder Praktikantenaustausch machen auch den Bildungsmarkt zu einem höchstspannenden Innovationsfeld von morgen.

Zunehmend integrieren sich auch physische Objekte in das Netz der Netze: the internet of things oder m2m-communication. Der Weg zum Internet-integrierten Kühlschrank ist noch sehr weit, aber es beginnt: so im Automobil oder bei der Maschinen- und Anlagenüberwachung. Auch an dieser Stelle können innovative Geschäftsmodelle Potenziale heben und Chancen nutzen.

NFC, Zahlungssysteme and more: nicht Technologien, sondern innovative Anwendungen werden stetig in ihrer Bedeutung zunehmen – und es ist keine Frage der Technik, sondern es gilt die richtige Anwendung für die affine Zielgruppe zu finden.

Und das gilt auch insgesamt für ein erfolgreiches Investment: Keine Frage der Technologie, sondern der marktnahen Applikation und der richtigen Zielgruppe!

Donnerstag, 1. März 2012

Portfoliounternehmen Timbertower und Brinkhaus erfolgreich verkauft


Erfolgreiche Exits aus dem hannover innovation fonds (hif)

Die Kohl Clean Technologies GmbH hat die Mehrheit an der TimberTower GmbH übernommen. Dazu sagt der Unternehmer Prof. Edwin Kohl: „Holz ermöglicht höhere Türme, hält länger, wächst nach und macht uns unabhängig vom Stahlpreis. Mit dem TimberTower sorgen wir dafür, dass die Stromgestehungskosten aus Windkraft sinken.“
Die TimberTower GmbH baut in Hannover Marienwerder die weltweit erste Multi-Megawatt-Anlage auf einem Holzturm. Die Vensys Energy AG liefert als Hersteller getriebeloser Anlagen eine 1,5 Megawatt-Anlage, die im Frühjahr einsatzbereit sein wird. TimberTower nahm nach vier Jahren Arbeit die letzten Genehmigungshürden.


Darüber hinaus übernimmt die KOMET GROUP zum 01.03.2012 die Brinkhaus GmbH mit Sitz in Hannover. Die Brinkhaus GmbH stellt Überwachungs- und Regelungssysteme für Werkzeugmaschinen her. Die KOMET GROUP erweitert mit KOMET BRINKHAUS ihr Produktangebot um eine weitere, zukunftsweisende Technologie. „Gemäß unseres Anspruchs TOOLS PLUS IDEAS verfolgen wir konsequent das Ziel der stetigen Produktinnovation“, so Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der KOMET GROUP. Die KOMET GROUP ist derzeit der einzige Werkzeughersteller, der seine Dienstleistungen bis in den Bereich der Prozessführung erweitert. 


TimberTower und Brinkhaus, zwei äusserst erfolgreiche Investments auch für die Investoren!

Dienstag, 24. Januar 2012

Gut vorbereitet in die Hightech-Branche


Im Rahmen des Universitäts- projektes "small business management (sbm)" wurde ein zweiter Ratgeber für die individuelle Umsetzung einer technologieorientierten Geschäftsidee vorgestellt. Gemeinsam mit dem sbm-Team Prof. Dr. Volker Breithecker, M.Sc. Nathalie Kröll und Dipl.-Kff. Britta Marcinek habe ich die Broschüre entwickelt. Unser besonderer Fokus lag dabei bei den Besonderheiten von (Aus-) Gründungen, Business Development und Marktantritt eines Technologieunternehmens und die spezifische Sichtweise von Venture Capital Unternehmen.
Das sbm-Projekt wurde 1999 an der Mercator-Universität gestartet und hat inzwischen mehr als 100 Gründungen hervor gebracht, und das mit einer äusserst geringen Insolvenz- und Abruchquote. Im Rahmen der sbm-Initiative halte ich auch regelmäßig Veranstaltung und Einzelvorträge im Themenfeld der Venture-Finanzierung ab.

Die Broschüre ist kostenlos über das sbm-Büro zu beziehen. Bitte nutzen Sie dazu das Kontaktformular.

Montag, 5. September 2011

rise of the networked enterprise: Web 2.0 finds its payday

Ähnlich wie wir es im Thema Kommunikation und den mobilen Clients gesehen haben (sh. auch Quo Vadis - Kommunikation), drängen die Social Media-Architekturen zunehmend in die Unternehmen hinein. Auch hier treiben Kunden und Mitarbeiter die IT-Strategie. Zum einen sind dies die Werkzeuge, welche eine moderne Unternehmens- kommunikation nutzen (muß), um mit dem immer wichtiger werdenden Kommunikationsmedium (Mobile) Web umzugehen. Zum anderen ermöglichen Web 2.0 Tools aber auch eine immer wieder neue, genauere und fragmentiertere Zielgruppenansprache. Es stellt sich aus meiner Sicht heute nicht mehr die Frage nach dem „ob“, sondern nur noch nach dem „wie“ mit dem Thema Social Media umgegangen wird – und dies unabhängig von Branche, Unternehmen oder Produkt.

Zunehmend kommt jedoch auch der Einsatz der Web 2.0 Lösungen innerhalb der Unternehmen in den Fokus – häufig auch verbunden mit dem Begriff Enterprise 2.0. Dies zeigt auch die McKinsey-Studie „Vernetzte Unternehmen - Web 2.0 zahlt sich aus“ (McKinsey: The rise of the networked enterprise aus 12/2010). Die Studie ist das Ergebnis einer regelmäßigen, weltweiten und branchenübergreifenden Befragung von rund 3.500 Führungskräften. Zwei Drittel der Unternehmen gab an, dass ihr Unternehmen Web 2.0 Werkzeuge nutze. Das entsprach einer Steigerung von rund 40% zur vorangegangenen Befragung aus März 2007. Ebenfalls zwei Drittel planten in Zukunft stärkere Investitionen in diesem Bereich. Interessant war auch der Anteil der im Web 2.0 aktiven Mitarbeiter: dieser stieg deutlich an – in fast der Hälfte der Unternehmen ist es mindestens jeder zweite Mitarbeiter! Messbare Vorteile ergaben sich gemäß der Studie vor allem im firmeninternen Gebrauch von Social Media Software: 77% der Umfrageteilnehmer attestierten einen schnelleren Zugang zu Wissen. Geringere Kommunikationskosten wurden von 60% genannt und schnellere Verfügbarkeit von Expertenwissen von 52% der Studien-Teilnehmer.

Schaut man heute jedoch in die Unternehmen hinein, zeichnet sich oft ein sehr differenziertes Bild. Die Vielzahl der Werkzeuge und deren Einsatzbandbreite differieren sehr stark. Oft haben die Anwendungen noch Prototypen-Charakter mit geringer Anwenderzahl. Dies zeigen auch eigene Projekterfahrungen – its a long way to go. Eine Übersicht über „Enterprise 2.0 - Anwender und Anbieter“ gibt die folgende Präsentation.

Sonntag, 3. April 2011

Veranstaltungen an der FH Köln

Meine Verbindung zur Fachhochschule Köln geht durch die erste gemeinsam betreute Diplomarbeit zum Thema Optische Archivierung auf das Jahr 1997 zurück. Von den bisher durch mich betreuten 16 Diplomarbeiten kamen fünf Studenten aus dem Fachbereich Informatik und Elektrotechnik an der Fachhochschule Köln. Seit 2004 biete ich auch verschiedene Lehrveranstaltungen im Fachbereich an, so beispielsweise im aktuellen Semester:

  • Applications für Smartphones und Tablets: Technik, Plattformen, Entwicklung und Märkte (gemeinsam mit Prof. Dr. Frank Victor)
  • Case Study ERP: Entwicklung einer Softwarestrategie im Bereich Automotive Supplier und Maschinenbau

Donnerstag, 17. März 2011

Erfolgreicher Jahresstart im Business Intelligence Consulting

Die BCMG, dem Brand für das Business Intelligence Consulting bei Wolff|Partners, ist äußerst erfolgreich in das Jahr 2011 gestartet. Im ersten Quartal konnten drei spannende Projekte bei neuen Kunden gewonnen werden. Zwei Projekte kommen aus dem Bereich Finance; im dritten Projekt wird die BCMG-Branchenexpertise im Bereich Industry anerkannt. Darüber hinaus hat sich durch zwei Projekte die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner SAS Institute bestätigt.

Donnerstag, 27. Januar 2011

German.Venture.Day 2011

Die Gründungsfinanzierung von HighTech-Unternehmen in Deutschland hat dank einer Reihe großteils durch die öffentliche Hand gestützter Seedfonds-Maßnahmen in den letzten Jahren deutlich an Fahrt gewonnen. Indes zeigt sich, dass ein erfolgreicher Abschluss der anschließenden Folgefinanzierungen für weiteres Wachstum und erste Internationalisierungsschritte zu einer nicht unerheblichen Herausforderung geworden ist! Es scheint, das in dieser Finanzierungsphase immer knapper werdende Angebot seitens deutscher Venture Capital-Fonds durch entsprechendes Kapital von Privatinvestoren, Business Angels-Syndikaten, aber auch von ausländischen Fonds zunehmend ergänzt wird.
Im Rahmen des erstmalig ausgerichteten German.Venture.Day 2011 werden nicht nur diese Finanzierungsaspekte aufgegriffen. Exit-erfahrene Unternehmer berichten, mit welchen Wachstums-, Internationalisierungs- und Finanzierungsstrategien sie ihre Unternehmen auf Kurs gebracht haben. Selbstkritisch und unterhaltsam werden sie dabei auch verraten, welche internen und externen Hürden auf dem Weg dorthin zu nehmen waren. Daneben bietet sich Start Up’s die Möglichkeit, im Rahmen von Kurzvorträgen ihre Konzepte zur Markteroberung zu präsentieren. Die drei überzeugendsten Teams können zwar nicht mit einer Blanko-Beteiligungszusage rechnen, dafür aber mit der Auszeichnung in Form des German.Venture.Award.2011 durch eine hochkarätige Jury von Investoren und Industrievertretern. Aber auch aus Investorenmunde wird ungeschminkt über Lessons Learned aus falschen Entscheidungen bzw. eigenen Fehlern bei Wachstumsfinanzierungen berichtet. In einem Investorenpitch werden schließlich mehrere Geldgeber unter Ausblendung der üblichen Floskeln ihre Investmentphilosophie sowie ihre besondere „Sternstunde 2010“ vorstellen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Auch Nischen können interessant sein ...

Bei Venture Capital-Gesellschaften trudeln jährlich viele hundert Businesspläne ein, bei manchen Häusern steigt diese Zahl auch in den vierstelligen Bereich. Worauf Investoren bei der Erstlektüre Wert legen, wie Gründer im persönlichen Gespräch überzeugen können und was Technologie-Gründer im Guten wie im Schlechten auszeichnet, verrät Dr. Peter Wolff im Interview des Venture Capital Magazins.


Sonntag, 10. Oktober 2010

In vollem Gange ...

Nach der Ernte begann für agrofleet.com im September der Einsatz mit der ersten Raps-Aussaat. Seitdem folgten Roggen, Weizen und Gerste. Die Maschine kommt in der gesamten Rhein-/ Ruhr-Region zum Einsatz.

Weitere Informationen und Kontakt unter www.agrofleet.com

Sonntag, 19. September 2010

Paradigmenwechsel im Defence-Sektor

Die aktuelle Berichterstattung über Milliardenabweichungen bei einigen europäischen Rüstungsprojekten, den Einsatz einer Strukturkommission, die Abschaffung der Wehrpflicht oder die mangelnde Ausstattung der Streitkräfte im Einsatz lassen nur als Skizze die anstehenden, massiven - und unbedingt erforderlichen - Veränderungen im Bereich des Rüstungssektors erahnen. Die Reduzierungen der europäischen Verteidigungsbudgets scheinen sich in Zukunft noch eher zu verstärken - money makes the world go round. Ein Paradigmenwechsel steht Rüstungsunternehmen und –Konzernen, der Politik und zu guter Letzt den (Verteidigungs-) Strukturen selber bevor. Dabei geht der häufig verwendete Begriff der Transformation nicht weit genug. Lernen, wie mit Veränderung umzugehen ist – Veränderungen, die viele Industriebereiche in der letzten zwanzig Jahren selber schon vollzogen haben, stehen jetzt auch dem Verteidigungssektor bevor - nur er hat lange nicht soviel Zeit.

Freitag, 9. Juli 2010

Quo Vadis, Kommunikation?

Kommunikation im Alltag ... Die neuen Technologien sind in den letzten Jahren vollständig bei den Menschen angekommen: iPhone, iPad, Telefonieren über neue DSL-Provider, die keine eigene Infrastruktur mehr betreiben, Second Life, TV on Demand, Set-Top-Box, SMS, Blogs, Hotspots, Location-based und zu guter Letzt auch neue Werbeformen: individualisiert und multimedial. Die letzten Jahre haben unser Kommunikationsverhalten weiter verändert, vieles ist zur Selbstverständlichkeit geworden: vielfältigste Informationsangebote, getrieben durch die Nutzer selber, an nahezu jedem Ort und das alles in Echtzeit. Weitet sich doch der in der Vergangenheit häufig technologisch geprägte Kommunikationsbegriff hin zu einem neuen Verständnis: Also Kommunikation, um Gruppen, Interessen, Organisationen oder Systeme miteinander zu vernetzen und zu integrieren und das virtuell - ergänzend, aber für viele Nutzer zunehmend auch als Ersatz für eine reale Welt.

Nicht nur der aktuelle Erfolg von Apple mit iPhone und iPad wird das Machtgefüge bei den Infrastrukturanbietern stark verändern. Was heißt das für Vodafone, T-Mobile und Co.?

Infrastruktur wird zunehmend an Bedeutung verlieren und austauschbar sein. Gehört heute einer T-Mobile noch der Funkmast? Telekommunikationsunternehmen werden sich zunehmend in Content und Applikationen hinein entwickeln (müssen). Die eigentliche Infrastruktur wird an Bedeutung verlieren und hinzugekauft - sicherlich nicht kurzfristig, aber mittel- bis langfristig. Diese, dann allgemein verfügbaren Infrastrukturen ermöglichen Geschäftsmodelle von ganz neuen, aber auch marktfremden Anbietern. Andere Branchen machen es vor: die Trennung von Netz, Betrieb und Vertrieb bei den Energieversorgern oder beispielsweise der Bahn. Umgekehrt müssen sich aber auch Telekommunikationsanbieter in andere infrastrukturlastige Märkte mit Lösungen und Know-How hinein entwickeln: Smart Grids und deren Betrieb sei nur ein Beispiel.

Und welches Zukunftspotenzial bieten webbasierten Telekommunikationlösungen dabei? Was werden die nächsten Entwicklungsschritte im Bereich der mobilen Kommunikation sein?

Insbesondere webbasierte Ansätze entwickeln sich sukzessive in hochspannende Lösungen weiter. Teilweise stecken diese Lösungen heute jedoch in einem Generationenproblem: die Notwendigkeit bestehende Infrastrukturen abzulösen, ist in vielen Anwendungsfeldern eher gering und steht nur alle paar Jahre an. Es wird also noch lange dauern bis solche Anwendungen flächendeckend in “clouds” verschwinden, insbesondere bei den webbasierten Telekommunikationslösungen. Nehmen wir als ein Beispiel VOIP im Unternehmenseinsatz: heute schon technologisch exzellente Lösungen verfügbar, aber noch ein Stück Weges bis sich im Büro das Telefon verändert. Hier wird erst darüber nachgedacht, wenn insgesamt grosse Strukturveränderungen in der Organisation oder Infrastrukturinvestitionen anstehen.
Da wird sich der Consumer erheblich schneller verändern ... Und noch ein Beispiel - Fax-Gerät: Gingen doch in der Vergangenheit viele Kommunikationslösungen den klassischen Weg neuer Technologien: also erst im Unternehmenseinsatz, hier waren die oftmals hohen Kosten der neuen Lösungen eher bezahl- und rechenbar - erst (lange) danach hin zum Consumer. Dies hat sich bei vielen Anwendungen bereits gedreht: Neue Technologien und Kommunikationsansätze, die wir heute schon im Consumer-Markt erleben, werden langfristig auch in Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Sie werden die Arbeit und Organisation verändern und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Twitter und Blogs sei Dank.

Samstag, 26. Juni 2010

Erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 im Consulting.

Bei Wolff|Partners zeigt das erste Halbjahr 2010 eine sehr erfreuliche Entwicklung. Neben den bestehenden Beratungsprojekten bei unseren Kunden aus den Branchen Automotive, Media, Care/Health Services und Insurance konnten in 2010 schon drei neue Projekte gewonnen werden! Beratungsschwerpunkt in diesen Projekten sind die IT-Strategie und
-architektur sowie das Projektmanagement(-Coaching) - also Projekte an der Schnittstelle zwischen Strategie, Organisation und IT.
Ein neuer Kunde in diesem Bereich kommt dabei aus dem Care-Sektor. Damit wurde unser, inzwischen seit sieben Jahren aufgebautes, ganzheitliches Angebotsprofil in dieser Branche weiter gestärkt und vom Markt bestätigt. Besonders interessant sind in diesem Beratungssegment auch die Synergien zum Beteiligungsgeschäft, beispielsweise zum Medizintechnik-Unternehmen amedo smart tracking solutions oder dem e-health-Angebot MIA der TDSG GmbH.
In einem anderen Beratungsprojekt ist unsere Branchenexpertise in den Bereichen Automotive, Medical oder möglichen Potenzial-Branchen wie Aircraft, Life Safety oder Environment gefragt. Dabei begleiten wir den Kunden bei der Auswahl der richtigen Fokusbranchen und der Entwicklung eines branchenspezifischen Vorgehensmodell um die Weichen für das weitere Unternehmenswachstum in den nächsten fünf Jahren zu stellen.

Donnerstag, 13. Mai 2010

changing the point of view ... aber meist nur einmal im Jahr.

Nach rund 25 Jahren in einer zivilen (Parallel-)Welt bin ich seit 2007/08 wieder in der Bundeswehr als Reserveoffizier aktiv. Inhaltlich beschäftige ich mich mit "Innovationen in Technologie und Organisation" - also kein wirklicher Unterschied zu den üblicherweise durch uns begleiteten Kunden-Projekten oder Fragestellungen in den Beteiligungen.
Organisatorisch bin ich dem Luftwaffenamt in Köln-Wahn und dort der Abteilung "Zentrum zur Weiterentwicklung Luftwaffe", kurz ZWELw genannt, zugeordnet. Aktuell geht es jetzt für zwei Wochen zum Stabsoffizierfortbildungslehrgang an die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Hier beschäftigen wir uns mit Führungsphilosophie und -prozessen, Organisationsentwicklung, Entscheidungsfindung und Auswirkungen der aktuellen Zusammenhänge von Staat, Gesellschaft und Militär.
Insgesamt ist nicht nur in dieser Wehrübung festzustellen, das auch an einer Bundeswehr die letzten 25 Jahre nicht spurlos vorbei gegangen sind. Das Leit- und Zielbild hat sich vollständig verändern müssen - die Strukturen selber lassen dabei an vielen Stellen den Wandel noch vermissen. Viele der aktuellen Herausforderungen der Transformation unterscheiden sich nicht von Veränderungs- und Innovationsprozessen in gewachsenen Strukturen grosser Unternehmen insbesondere vor dem Hintergrund stark reduzierter finanzieller Spielräume - insgesamt also ein interessantes und herausforderndes Projektumfeld!

Samstag, 8. Mai 2010

Was Sie immer schon über Private Equity wissen wollten. Ein Lesebuch.

Schon wieder ein Private Equity-Buch… Keine Angst. Dies ist nicht wieder eines dieser trockenen Lehrbücher. Es ist ein Einblick in die Welt von Private Equity. In die Praxis. Ins wirkliche Leben. Wie es so zugeht, wenn Unternehmer auf Investoren treffen, welche Missverständnisse und Vorurteile dabei eine Rolle spielen – und wie man sie ausräumt. Leute, die das Geschäft seit vielen Jahren kennen, schreiben in bisweilen bemerkenswerter Offenheit über ihr Business, ihre Erfahrungen - und auch über die eine oder andere Sternstunde menschlicher Begegnungen. Man kann das Buch als Ratgeber nutzen. Der Bogen reicht von der Anbahnung bis zum Verkauf einer Beteiligung. Und immer wieder geht es um das Miteinander zwischen Unternehmer und Investor, sei es bei der Auswahl des richtigen Partners, in der laufenden Zusammenarbeit, oder im Zusammenhang mit dem berühmt-berüchtigten Exit. Dass Private Equity-Modelle aber nicht immer zwingend ein Auseinandergehen zur Folge haben müssen, wird in dieser Lektüre ebenso aufgegriffen wie das vertragliche Regelwerk, das mitunter so manche Ehevereinbarung in den Schatten stellt.
Das Buch ist anregend, informativ und unterhaltsam. Und hoffentlich das vergnüglichste, was Sie jemals über Private Equity gelesen haben. Im Rahmen des Private Equity Forum NRW haben wir diese Sammlung interessanter Beiträge herausgegeben. Idee, Konzeption und Projektmanagement lagen dabei bei Prof. Dr. Koch und mir. Bestellen kann man es zum Beispiel bei amazon.de

Dienstag, 6. April 2010

Silicon Sensor acquires First Sensor Technology

All investors have sold their shares of First Sensor Technology GmbH to a strategic partner: the Silicon Sensor AG, Berlin; listed in
Frankfurt´s Prime Standard. First Sensor has been a company in our LVC-portfolio since 2002.

Our lessons learned (with a wink):
  • the five-friends-principle in a start-up
  • a promising bouquet of flowers (or investors) will fade - after a few successful years
  • a new CEO-solution is expensive: at the beginning and at its end
  • an innovative high-tech productline shows the gap between vision and market
  • the significance of a bread and butter business
So, the project was instructive, but not successful ...

Sonntag, 7. März 2010

Die Saison hat begonnen ...

Mit den Sonnenstrahlen am Wochenende wurden die ersten Fahrzeuge nach der Winterpause bewegt. Aufbereitung, TÜV und technische Arbeiten stehen jetzt an, daneben die TechnoClassica vom 7. bis 11.4.2010 in Essen als ersten Pflichttermin!

Guten Start in die Saison 2010 wünscht die youngtimerscheune.de

Samstag, 20. Februar 2010

BCMG | the BI consulting brand of Wolff|Partners

Die Anforderungen an Business Intelligence-Projekte haben sich in den letzten Jahren sukzessive verändert. Zunehmend entwickeln sich die bisher primär technisch orientierten BI-Projekte hin zu betriebswirtschaftlich, strategischen Ansätzen. Sicherlich haben Themen wie Datenmigration, Schnittstellen, Datenverdichtung oder beispielsweise Datenqualität nach wie vor einen hohen Stellenwert. Insgesamt werden sich BI-Projekte aber von der IT-Fokussierung hin zu Organisationsprojekten entwickeln. Dazu ist ein anderes Projektmanagement und darüber hinaus branchenspezifisches Prozess-Know-How gefragt. Da es nicht DIE BI-Software gibt, ist darüber hinaus die Architekturintegration von verschiedenen Lösung von wachsender Bedeutung, sprich die Integration in klassischen ERP-Lösung, Anbindung anderer BI-Frameworks oder spezifische Lösungen für die Client-Seite.

Seit mehr als zwei Jahren arbeitet Wolff|Partners bereits aktiv in Projekten in diesem Marktsegment. Neben dem Branchenfokus in Bereichen wie Insurance, Industry oder Defence, stehen die spezifischen Anforderungen an Projektmangement-Ressourcen ganzheitlicher, sehr grosser BI-Projekte im Fokus. Darüber hinaus ist unser Branchen- und Prozess-Know-How, sowie Integrationswissen in auch bestehenden SAP (BW/BO)-Lösungen gefragt. In dieser Zeit sind besondere Projektpartnerschaften, zum Beispiel zu SAS Institute, entstanden. Um die Kompetenzen und die Kommunikation zu unseren Kunden klarer gegenüber den sonstigen Wolff|Partners-Aktivitäten zu strukturieren, sind seit einiger Zeit die BI-Aktivitäten in der BCMG, der Business Intelligence Consulting Group, gebündelt. Besuchen Sie BCMG auf Facebook ...

Donnerstag, 18. Februar 2010

EnjoyVenture closed a very successful 2009

Welcome to 12 new portfolio companies and in addition: four projects with a second round financing!
In the last 10 years we invested in 35 technology start-up´s and innovative high-growth companies together with our investment partners approximately 90 Mio €. Since 2009 we manage three early stage investment funds with a funding nearly 50 Mio. € (ELS, hif and HBF). Our first fund, the LVC, is closed and in a de-investment phase.

Montag, 15. Februar 2010

New Blog

I build a new blog to connect my different business and net activities in one website.

Welcome and enjoy it!